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Treffpunkt Konjugation

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Index » Stil » Grundlegendste Ideen zu einem deutschen Basiswortschatz
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konsj

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Beigetreten: 02/03/2012 08:54:54
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Ein deutscher Basiswortschatz sollte die Basis der deutschen Sprache in ihrer ursprünglichen Fassung decken. Das Basisvokabular wird durch die statistische Analyse eines Referenzkorpus ermittelt. An diesem Referenzkorpus können Anforderungen gestellt werden. Die moderne Linguistik stellt sich einem universellen Anspruch, weshalb Referenz den Bezug zu den Korpora anderer Sprachen oder der deutschen Sprache beinhaltet. Seit dem lexikografische Arbeit auf semantischen Feldern getan wird, also ein Wortschatz nicht durch eine Verringerung der Häufigkeit der Lemmata reduzierbar bleibt, ist es nicht immer einfach oder auch nur angebracht bei der Codierung der Wörter bei Frequenzen unterhalb einer bestimmten Schwelle zu stoppen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll nicht mehr als nur das Basis-Vokabular zu decken.

In Abwesenheit von Algorithmen für eine solide semantische Klassifikation von Derivaten und semantisch transparenten Verbindungen sollten diese Arten von lexikalischen Einheiten als gewöhnliche Stichwörter behandelt werden. Frequenzzählungen von Textkorpora werden als Richtschnur für die auf die Einbeziehung von besonderen Formen bezogenen Urteile dienen.

Um die Polysemie auf einem Minimum zu halten, werden zusätzliche eingeführte Bedeutungen nur eingeführt, wenn die Bedeutungskonflikte mit den Koordinaten der anderen Bedeutungen des Wortes im dem Netzwerk keine festzulegenden Konflikte ergeben. Wenn Zweifel bestehen, bezieht sich ein Basiswortschatz auf den Grad der Polysemie im Standard bereits etablierter einsprachiger Wörterbücher.
 
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