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Index » Grammatik » Was mag der Kern der Konjugation sein? XML

Autor Beitrag
konsj


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Beigetreten: 02/03/2012 08:54:54
Beiträge: 50
Offline

Ein einzelnes Wort enthält Informationen über Zeit (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft), Person und Anzahl. Der Prozess der Grammatikalität ein Verb zu modifizieren um diese Information auszudrücken wird Konjugation genannt. Der Aspekt kann entweder lexikal sein, in welchem Fall der Aspekt eingebettet ist in des Verb's Bedeutung (wie in "die Sonne scheint", worin "scheint" lexikal stativ ist); oder es kann grammatisch ausgedrückt werden, wie in "Ich bin laufen".

Der Kern der Konjugation kann der Aspekt sein. Der Aspekt drückt aus wie die Aktion oder der Zustand vorkommen in der Zeit. Wichtige Beispiele enthalten:

- perfektiver Aspekt, in dem die Aktion in vollem Umfang obwohl ohne Abschluss (wie in "Ich sah das Auto") angesehen wird,
- imperfektiver Aspekt, in dem die Aktion wird als laufende angesehen; in einigen Sprachen das Verb könnte imperfektiven Aspekt enger als Ausdruck bringen:
- habitueller Aspekt, in dem die Aktion wiederholt auftritt (wie in "Früher habe ich dort jeden Tag"), oder
- kontinuierlicher Aspekt, in dem die Aktion tritt, ohne Pause, kontinuierliche Aspekt kann weiter unterteilt werden
- stativer Aspekt, in dem die Situation ein fester, entwicklungsloser Zustand ist (wie in "Ich weiß Französisch"), und
- progressiver Aspekt, in dem die Situation sich kontinuierlich weiterentwickelt (wie in "Ich arbeite mit")
- perfekt, kombiniert Elemente aus Aspekt und Zeit, bei denen sowohl eine vorheriges Ereignis und der Zustand sich daraus ergeben, zum Ausdruck gebracht werden (wie in "Ich habe gut untersucht")
Wortraum



Beigetreten: 06/11/2010 19:47:25
Beiträge: 425
Offline

konsj wrote:Der Prozess der Grammatikalität ein Verb zu modifizieren um diese Information auszudrücken wird Konjugation genannt.
Ich nehme diesen Satz stellvertretend für Deine Beiträge, um auf die Verständlichkeit hinweisen.

Es wäre schön, wenn Du an den richtigen Stellen Beistriche setzen könntest. Wenn Du auch noch die ganzen Worthülsen und Spreizwörter strichest, wären Deine Beiträge deutlich besser verständlich. Im zitierten Satz ergibt der Prozeß der Grammatikalität keinerlei Sinn – und mir fällt kein Kontext ein, in dem die Grammatikalität überhaupt ein Prozeß sein kann – und auch sonst ist der Satz leider recht leer, denn statt bloß vom Modifizieren des Verbes zu sprechen, hätte man sagen können, daß der Wortstamm verändert wird; das bleibt leider unerklärt.

Übrigens enthalten Wörter mitnichten Informationen über beispielsweise die Zeit. Verben tun das, ja, Hauptwörter oder Eigenschaftswörter tun das nicht. Ähnlich verhält es sich mit der Person und dem Numerus, auch sie werden nicht in allen Wortarten ausgedrückt.
 
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