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Index » Rechtschreibung » Fluss oder Fluß
Autor Beitrag
frostbeule66-01

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Beigetreten: 17/06/2010 19:59:49
Beiträge: 135
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Wie wird es denn nun eigentlich geschrieben? Eigentlich heißt es: Nach einem kurzen Vokal werden Doppelkonsonanten ss geschrieben, nach langem Vokal muß ein ß geschrieben werden. Dann wäre es
Fluss
Kuss
muss
Ross
Stuss und so weiter.
Und demnach
bloß
Floß
Stoß...
Aber eigentlich sieht ein Kuß mit nem ß doch gleich viel besser aus.
Also hier bin ixh mir einfach nicht richtig sicher. Wer kennt sich denn da genau aus?
dortmund87

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Beigetreten: 14/09/2010 13:45:36
Beiträge: 51
Standort: Uni Mainz
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Hallo liebe frostbeule66-01, hallo liebe User,
Du hast schon Recht mit deiner Annahme, dass nach Kurzvokal ss und nach Langvokal ß geschrieben werden sollte. Und ich bin auch jemand, der sich da konsequent dran hält. Nur ist mir noch in Erinnerung, dass es im Zuge der Rechtschreibreform auch Auswirkungen auf ss und ß gab, oder nicht? Soll man nicht auch nach Langvokal ss schreiben? Wenn ich mir das so überlege – „bloss“, „Stoss“ oder „Fuss“ – da vergeht mir ja die gute Laune. Ich glaube, ich hatte mich damals in der Schule auch konsequent geweigert, das zu ändern und schreibe bis heute nach der alten Regel.
„Kuß“ sieht übrigens tatsächlich besser aus, aber für die kleinen Kinder erscheint mir das Schreiben nach der Regel Kurzvokal – also „Kuss“ – dann doch einfacher.
Jedoch habe ich das Gefühl, dass die ganzen weiteren Veränderungen bei der Rechtschreibreform im Laufe der Jahre irgendwann an mir vorbeigerauscht sind und ich einfach meiner Schreibweise treu geblieben bin. Bislang, muss ich sagen, gab es auch noch keine Probleme mit Lehrern oder jetzt Professoren.

Alles Gute, Euer dortmund87
anmana

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Beigetreten: 12/12/2010 20:04:45
Beiträge: 80
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Hallo dortmund87,

ich bin nicht sicher, ob ich Deinen Beitrag richtig verstehen. Also vor der neuen Rechtschreibung wurde ja erstmal alles mit ß geschrieben, also Kuß, Nuß, bloß, Soße. Küssen wurde allerdings auch schon früher mit ss geschrieben, da es ein kurzer Vokal in der Wortmitte war.
Nach der neuen deutschen Rechtschreibung änderten sich diese Regeln dahingehen, dass man sich dann auf die einheitlichen Regeln: nach langem Vokal ß und nach kurzem Vokal ss einigte, dazu gehört ja auch das „dass“.
Schreibst Du noch nach der alten Rechtschreibung? Oder was meinst Du mit Deinem letzten Absatz?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einige Dozenten auch noch die alte Rechtschreibung akzeptieren.

Viele Grüße
anmana
California

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Beigetreten: 14/02/2011 15:02:02
Beiträge: 100
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Hallo Zusammen,

Ihr habt das Wichtigste schon erwähnt. Zum Beispiel, wenn man ein Wort mit einem "ß" und wann mit "ss" geschrieben wird. Ich möchte nur erzählen, wie es mir geht mit der Rechtschreibreform. Ich habe mich auch gewehrt, wahrscheinlich deshalb, weil ich noch die alte Rechtschreibung gelernt habe. Aber vor allem ärgert es mich, dass (früher mit "ß", heute mit "ss" ...) man dadurch einiges erleichtern, also eine Vereinfachung der Rechtschreibung bewirken wollte. Es scheint mir aber so zu sein, dass gar nichts erleichtert wurde. Fehler werden genauso gemacht wir vorher. Was man vor allem geschafft hat, ist eine allgemeine Verunsicherung. Jetzt aber weiter mit mir: Irgendwann musste ich mich anpassen. Diplomarbeit, Dissertation und so weiter haben mich dazu gezwungen. Dennoch mache ich nicht alles mit. Dass ich das Das mit zwei ss schreibe, geht ja noch. Aber drei "f`s" hintereinander? Das kann ich einfach nicht!
Wie geht es Euch denn?

Liebe Grüße
Wortraum

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Beigetreten: 06/11/2010 19:47:25
Beiträge: 425
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Ich schreibe grundsätzlich nach traditionell-moderner Rechtschreibung, die ich insbesondere deswegen gerne modern nenne, weil die Staatsschreibung in den meisten Änderungen ein Rückschritt ins 19. und 18. Jahrhundert ist und hundert bis zweihundert Jahren Fortentwicklung im Sinne der Verständlichkeit und Lesbarkeit und Sinnhaftigkeit zerstört. Das Reformreformreformregelwerk ist das rückständigste Regelwerk, nach dem wir derzeit schreiben können und lesen müssen.

Vor allem sehe ich das Staatsregelwerk – auch jedes andere Regelwerk – nicht als Maß, an dem sich die Sprache messen muß. In Wahrheit verhält es sich auch umgekehrt: Auch die Sprache ist das Maß, an dem sich ein Regelwerk messen muß; an dieser und an Geistes- und Verstandeskraft. Ich kenne daher kein Hemmnis, das Regelwerk 2006 in der einen oder anderen Sache als falsch zu bezeichnen.

Mißt man das Regelwerk 2006 an den ursprünglichen Absichten und angestrebten Zielen, so ist es ganz und gar hinfällig.

Der Versuch, alles zu regeln, raubt zudem dem Schreiber den Spielraum und die Schreibung nach eigenem Ermessen. Die Frage der Zusammen- und Getrenntschreibung, der Groß- und Kleinschreibung gab es in dieser Form zuvor nie, sie war intuitiv klar und lag jedem Muttersprachler im Blut, es wurde nach Sinn und Aussprache geschrieben. Gerechterweise muß man gestehen, daß es die Jahrzehnte zuvor bereits den Hang zur Überreglementierung gab.

Ich habe kein Problem damit, jederzeit meine Ansicht zu begründen. Zwar kann ich die Reformreformreformschreibung nicht wie von selbst anwenden, da dazu die jahrelange Gewöhnung gehört, aber ich bin wohl dennoch sicherer darin als der Durchschnittsstudent – von denen kann sowieso keiner mehr schreiben –, und ich habe mich auch aus Interesse mit dem Regelwerk 2006 beschäftigt und es wenigstens einmal durchgearbeitet. Hingegen kann man fast jedem, der vor einem Jahrzehnt die Schullaufbahn abgeschlossen hatte und die Reformreformreformschreibung übernahm, Gedankenlosigkeit und Sprachunsinn, als Gegensatz zum Sprachsinn, vorwerfen. Die meisten Leute erkennen die Staatsschreibung ohnehin lediglich an der heyseschen S-Schreibung.

This message was edited 2 times. Last update was at 03/03/2011 00:14:54

California

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Beigetreten: 14/02/2011 15:02:02
Beiträge: 100
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Noch ein Wort zur neuen Rechtschreibung. Ich glaube, wir haben hier in Deutschland gleich zwei Probleme. Du sagst, dass die Studenten von heute sowieso kaum Schreiben können - ich muss dazu ergänzen, dass es viele Lehrerer auch nicht mehr können, was mich sehr bedenklich stimmt. Dazu kommt, dass uns eine "Rechtschreibreform" auf`s Auge gedrückt wurde, die keiner haben wollte. Eine Erleichterung ist sie jedenfalls nicht. Es werden genauso viele Fehler gemacht wie vorher auch - wenn nicht noch mehr. Unser Bildungssystem der Grundschulen hat meiner Meinung nach ebenso versagt. Denn dort werden die Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Warum nur können selbst Studenten und Lehrer kein vernünftiges Deutsch mehr?

Problem Nr. 1 ist also die mangelhafte Beherrschung der deutschen Rechtschreibung
Problem Nr. 2 ist das Überstülpen einer neuen Rechtschreibung, die die Unsicherheiten bzgl. der Rechtschreibung auch nicht beseitigen kann.

Liebe Grüße
Wortraum

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Beigetreten: 06/11/2010 19:47:25
Beiträge: 425
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Problem Nr. 2 ist das Überstülpen einer neuen Rechtschreibung, die die Unsicherheiten bzgl. der Rechtschreibung auch nicht beseitigen kann.
Es gab vorher Unsicherheit in der Rechtschreibung?
California

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Beigetreten: 14/02/2011 15:02:02
Beiträge: 100
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Hallo Wortraum,

ja, es gab auch früher Unsicherheiten in der Rechtschreibung. Ein Grund für die Reform war doch, die Rechtschreibung zu vereinfachen, damit auch die weniger Sattelfesten eine Chance haben. Aber das ist mit der Reform nicht gelungen. Insgesamt kann ich nur Unzufriedenheit verzeichnen. Allerdings trifft das vor allem auf diejenigen zu, die noch die alte (wie ich) Rechtschreibung gelernt haben. Die größte Unsicherheit, die meiner Meinung nach entstanden ist, betrifft das Umgewöhnen auf die neue Rechtschreibung. Wann schreibt man was? Ich muss viel schreiben, deshalb fällt es mir sehr auf, dass ich zum Beispiel mit der Kommasetzung Probleme habe. Ich setze sich aber der neuen Rechtschreibung fast nur noch intuitiv. Vor der Reform kannte ich ganz klar die Regel. Ansonsten gehe ich oft einen Mittelweg, obwohl ich gezwungen bin, die neue Rechtschreibung zu verwenden. Aber die Leute, die nur die neue Rechtschreibung kennen, machen genauso Fehler - oder umgekehrt: Die Anzahl derjenigen, die Rechtschreibfehler machen, sind seit der Einführung der NDR nicht weniger geworden.

Liebe Grüße
Wortraum

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Beigetreten: 06/11/2010 19:47:25
Beiträge: 425
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Hallo California ,

ich meinte nicht, daß zuvor jeder fehlerlos schrieb, doch jeder durchschnittliche Schreiber, jede Zeitung ohnedies, bekam orthographisch passable Texte zustande. Heute ist es so, daß kaum ein Zeitungsartikel ohne Fehler veröffentlicht wird, daß es kaum ein Buch ohne Fehler gibt, daß kaum ein Korrektor rechtschreibsicher ist, daß nicht einmal gute Schreiber sich sicher sind; und die durchschnittlichen Schreiber verfassen Texte, mit denen man vor einigen Jahrzehnten nicht einmal an einer Hauptschule einen Abschluß hätte schaffen können.

Zwei Verlage, bei denen kaum eine Seite ohne Fehler auskommt, sind zum Beispiel Heyne und Goldmann, und sie verwenden nicht etwa eine leser- und bedeutungsfeindliche Hausorthographie, sondern entscheiden sich scheinbar willkürlich in ein und demselben Kapitel mal für diese, mal für jene Variante, manchmal sogar im selben Absatz.

Diese Art der Unsicherheit bei den Verlagen, bei den Berufsschreibern und den Hobbyschreibern, auch die Unsicherheit der Wenigschreiber, die aber regelmäßig lasen, gab es in dieser Form nicht, oder überspitzt formuliert: Die Unsicherheit gibt es erst seit Einführung der Staatsschreibung.

Einfacher wurde nichts, die Regeln wurden deutlich länger – wenngleich weniger an Zahl, was ja oftmals propagandistisch verkündet wurde –, verdrehten die Bedeutung des Schreibens vollkommen, indem sie das Augenmerk auf den einen, den Schreiber, legten statt auf die vielen Leser, schufen damit leseunfreundliche Regeln, drehten ein, vielleicht zwei Jahrhunderte schriftlichsprachliche Errungenschaft zurück, womit sich indes auch die Schulen große Mühe geben, und erreichten nur wenig löbliches.

Ich bin einer der letzten, der die Staatsschreibung in Schutz nimmt – und gerne bin ich sogar der letzte –, aber wenigsten die Entwicklung des Medienkonsums und der Verelektronisierung der Gesellschaft kann man ihr nicht anlasten. Die Fehleranzahl, die schwere der Fehler stiegen mir ihr, sie ist alleinig schuldig für die Verwirrung und Irrung und Unsicherheit, aber die Rechtschreibschwächen hätten auch ohne die zugenommen.
California

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Beigetreten: 14/02/2011 15:02:02
Beiträge: 100
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Hallo Wortraum,

leider muss ich Dir recht geben. Wir erleben hier in Deutschland einen Verfall unserer deutschen Orthographie. (Die von Dir genannten Verlage waren übrigens noch nie Klasse-Verlage.) Und auch in Zeitungen häufen sich die Fehler in erschreckenem Maße. Schon vor der NDR gab es Redakteure, die vor allem ihren Dialekt (habe lange in Nürnberg gewohnt) mit falscher Orthographie gepaart zum Besten gegeben haben. Aber das hatte wenigstens System. Seit der NDR sind die Fehler fast ohne System; wie Du gesagt hast: "

Zwei Verlage, bei denen kaum eine Seite ohne Fehler auskommt, sind zum Beispiel Heyne und Goldmann, und sie verwenden nicht etwa eine leser- und bedeutungsfeindliche Hausorthographie, sondern entscheiden sich scheinbar willkürlich in ein und demselben Kapitel mal für diese, mal für jene Variante, manchmal sogar im selben Absatz. "

Das gab es früher nicht.

Ich habe aber noch einen anderen Verdacht, warum es so viele Fehler gibt. Unsere "Computersierung" der Texte ist seit etwa 1995 voll im Gange. Davor gab es noch elektrische Schreibmaschinen. Es war zwar damals nicht ganz so leicht, sich zu vertippen, weil der Anschlag der Tastatur schwerer war als die Tastatur des Computers. Außerdem wurde alles sofort zu Papier gebracht. Heute hat man nur den Bildschirm - und dann Fehler zu entdecken, ist nicht ganz so leicht. Diese zwei Komponenten führen zu mehr Tippfehlern. Dies aber nur am Rande.

Liebe Grüße
California

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Beigetreten: 14/02/2011 15:02:02
Beiträge: 100
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Hallo Wortraum,

als hätte ich Dir ein Beispiel für die Tippfehler geben wollen ... Beim Durchlesen meines Beitrages vom 21.03. entdeckte ich einen Tippfehler. In der Mitte des Textes habe ich "sich" statt "sie" geschrieben. Das passiert, wenn ich schnell schreibe und etwas anderes im Kopf habe. Auch bei Dir hat sich ein Buchstabe eingeschlichen, der aus dem "e" ein "a" machte. Das wäre früher nicht so leicht passiert.

Nochmal zur NDR: Warum lassen wir uns das alle gefallen? Da entscheiden ein paar (scheinbar) schlaue Leute, dass eine Orthographie, die viele Jahre lang ihren Sinn und Zweck hatte, regelrecht zerstört wurde? In den Schulen lernen die Kinder nach der neuen Rechtschreibung. Einige Zeit später fällt den schlauen Leuten ein, dass manches doch anders geschrieben werden sollte (Beispiel: die persönliche Anrede "du" soll doch wieder groß geschrieben werden). Da werden Millionen Euro regelrecht aus dem Fenster geworfen für eine absolut sinnlose Reform, die keiner wollte und nur Verwirrrung schuf.

Nochmals liebe Grüße
Wortraum

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Beigetreten: 06/11/2010 19:47:25
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Gegen Vertipper habe ich gar nichts, sie sind harmlos, und jeder Verlag verfügt – nun ja, bei einigen müßte man schreiben: sollten verfügen –, jeder Verlag verfügt über Korrektoren oder Lektoren, die auch solche Fehler korrigieren sollten.

Meine Tastatur ist gut, und allgemein glaube ich an keine Auswirkung der Mechanik auf verwechselte Buchstaben, die nicht einmal nebeneinander liegen. Solche Fehler sind ebenso menschlich wie vor fünfzig Jahren.

Aber Du hast recht: Auswirkungen auf die Art des Schreibens hat die Elektronik. Abgesehen von Tippfehlerkorrekturen, die eine Rechtschreibsicherheit scheinbar weniger vonnöten werden läßt, verändert sie vor allem den Schreibvorgang an sich, denn man muß nicht den Inhalt genau zurechtlegen, den Text und vor allem die Sätze im Kopf formen, sondern kann wild loslegen und alles niedertippen und später immer noch nach Belieben Satzteile verschieben, Sätze hinzufügen und Wörter austauschen.

Das ist natürlich auch von Entwürfen großer Schreiber bekannt, auf denen Wörter durchgestrichen, ersetzt, ganze Passagen neu geordnet werden, und ein Text ändert sich mehr als einmal, bis er vollkommen ist. Und doch ist ein Teil dessen, was früher Vorarbeit war und im Kopfe geformt wurde, heute zur Nacharbeit geworden.
(Ein Beispiel: http://www.tma.ethz.ch/assets/Uploads/Museum/Ausstellungsraum/_resampled/SetHeight600-Buddenbrooks-Urhandschrift3975248.JPG )

Diese Änderung des Schreibprozesses nehme ich vorerst weitgehend urteilsfrei wahr. Unzweifelhaft bringt er Vorteile, und ob seine Auswirkungen nun gut oder schlecht zu beurteilen sind, weiß ich nicht.
California

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Beigetreten: 14/02/2011 15:02:02
Beiträge: 100
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Noch eine kleine Überlegung zu Tippfehlern; ich kann mich noch an die Schreibmaschinen-Zeit erinnern. Sicher hat man sich früher auch vertippt, aber der Unterschied zu heute war (Du hast es ja schon gesagt), dass man es sich vorher ganz genau überlegte, einen Fehler zu machen. Da gab es dann weiße Korrekturbänder - ähnlich wie Tippex - mit denen man den Fehler beheben konnte. Also musste man zurück auf die Stelle, irgendetwas am Band verstellen, denselben falschen Buchstaben tippen, nochmals auf die Stelle gehen und den richtigen Buchstaben tippen. Das dauerte mindestens eine Minute oder länger. Der Satz musste also vorher im Kopf klar formuliert werden, denn er konnte nicht mehr verändert werden. Ich erlaube mir ein Urteil hinsichtlich der Textqualität, denn ich bin davon überzeugt, dass sie seit dem Computerzeitalter gelitten hat. Mir geht es ja selbst so. Ich verändere Sätze, füge ein, lasse weg; und schon ist es passiert - was ich oft gar nicht einmal merke: Es steht plötzlich ein Wort noch da, das ich vergessen hatte zu streichen, und der Satz ergibt keinen Sinn mehr. Größer ist aber noch die Gefahr, dass das Gehirn nicht mehr die Leistung erbringen muss (nämlich den Satz im Voraus zu denken und zu behalten, wie er auch tatsächlich unveränderbar sein muss) wie früher. Ich nenne es jetzt einmal die "Verschluderung" der mentalen Leistung, die sich anschließend auf dem Papier oder einem anderen Medium niederschlägt. Sicherlich aber bin ich froh, kein Tippex benutzen zu müssen. Für 350 Seiten Text, an dem ich zur Zeit arbeite, würde ich bestimmt noch ein Jahr mehr brauchen.

Liebe Grüße
Esokiller

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Beigetreten: 24/11/2011 15:02:51
Beiträge: 50
Standort: Sicherheitsbeauftragter Securitas GMBH
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Guten Abend liebe Mitleser und Lieber User.
Das ist für jeden die Frage gewesen und in der Schule haben es auch wohl einige etwas Verhauen, aber das ist ja kein Problem wir haben es ja gelernt.
Um es dir genauer zu erklären das scharfe S demnach das ß wird in Lang Vokalen verwendet da es eine kleine Abkürzung darstellt. Aber SS wie in dem Wort "Kuss" ein Kurz Vokal auch genannt wird deswegen Verwendet da man wenn man es ausspricht das S etwas länger zieht demnach wird es ausgeschrieben.

Fazit: So wie man spricht so Schreibt man auch.

Soße wird mit scharfen S geschrieben.
Im Vergleich zu.
Kuss mit zwei S.

In der Schreibmaschinen Zeit hat die wohl auch andere Tasten wie jetzt die Hochmodernen Computer.

Mit freundlichen Grüßen
Alex
[WWW]
 
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